Meisterkurs Elektrotechnik Teil I II (HWK)

Die Teile I und II des Vorbereitungslehrgangs vermitteln in projektorientierten Aufträgen die notwendigen fachpraktischen- und fachtheoretischen Kenntnisse.

Kursinhalte
  • Grundlagen der Elektrotechnik mit mathematischen Anwendungen
  • Beleuchtungstechnik / Not- und Sicherheitsbeleuchtung
  • Gebäudesystemtechnik / KNX / DALI / Digitalstrom
  • Industrieautomation / Antriebstechnik / Steuerungstechnik
  • Kommunikationstechnik / Empfangsanlagen
  • Netzwerktechnik / Gebäudesystemtechnik
  • Gefahrenmeldetechnik / Sicherheitstechnik
  • Energie- und Gebäudetechnik
  • Regenerative Energien / Klima / Heizung / Elektromobilität
  • Berufsbezogene, sicherheitsrelevante Gesetze, Normen, Regeln und Vorschriften Projektierung und Fachkalkulation
  • Auftragsabwicklung
  • Betriebs- und Arbeitsorganisation

Blended Learning

Für die Vorbereitung zur Meisterprüfung Elektrotechnik Teil I und II geht das etz neue Wege. Die Ausbildung beinhaltet unterschiedliche Lernfelder und wechselt zwischen Präsenzphasen, Selbstlernphasen mittels computergestützter Lernsoftware (CBT) und tutorieller Begleitung, ständigen Wissenskontrollen und praxisorientiertem ganzheitlichem Lernen an Geschäftsprozessen. Hierbei kommt dem auftragsorientierten Lernen die größte Bedeutung zu, da hier anhand von Praxisbeispielen die komplette Bandbreite der "Meisterlichen Kenntnisse" angefangen bei der Planung und Projektierung, bis hin zur Technik und fachlicher Vorschriften ganzheitlich vermittelt werden.

Ziel

Der Meister-Vorbereitungslehrgang hat zum Ziel, dass mit bestandener Meisterprüfung der Teilnehmer einen Betrieb selbstständig führen kann, Leitungsaufgaben in den Bereichen Technik, Betriebswirtschaft, Personalführung und Entwicklung wahrnehmen kann, die Ausbildung durchführen und in der Lage ist seine berufliche Handlungskompetenz selbstständig an neue Bedarfslagen anzupassen und umzusetzen.

Die neue Meisterprüfungsverordnung macht deutlich, dass es nicht mehr auf Einzelkenntnisse und Fertigkeiten ankommt, sondern dass ganzheitliche Qualifikationen verlangt werden, die Planen, Durchführen und Kontrollieren umfassen. Dabei werden neben einer starken Kundenorientierung besonders Leitungsfunktionen sowohl in kaufmännischen als auch organisatorischen und technischen Bereichen gefordert.

Voraussetzungen

Die Prüfung wird von der Handwerkskammer in Stuttgart durchgeführt. Für diese Prüfung muss vorab eine Zulassung erfolgen. Hierfür wenden Sie sich bitte direkt an die Handwerkskammer Stuttgart. Wer seinen Gesellenabschluss als:
  • Elektroniker/-in Fachrichtung: Energie- und Gebäudetechnik (HWK)

absolviert hat, muss keine Berufstätigkeit nachweisen und hat gute Chancen auf die Zulassung zur Prüfung.

Wird eine Berufsausbildung nachgewiesen, welche nicht der angestrebten Meisterprüfung entspricht, so sind drei Jahre Berufstätigkeit nachzuweisen.

Kontaktperson

Klaus Schumacher
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