Grundlagen der Elektromobilität

Mit der flächendeckenden Einführung der Elektromobilität entsteht für das Elektro- und IT-Handwerk ein interessantes Geschäftsfeld. Bis zum Jahr 2020 sollen eine Million E-Fahrzeuge über Deutschlands Straßen rollen. Experten gehen davon aus, dass bis dahin über 1,2 Millionen Ladepunkte installiert werden müssen, 80 % davon in privaten Haushalten.

 

Zum Aufbau sicherer ET- und IT-Infrastrukturen werden qualifizierte Fachkräfte benötigt. Doch leider gibt es für Beschäftigte des Handwerks derzeit noch keine berufsspezifischen Bildungsangebote.

 

Kursziel des Moduls: Grundlagen der Elektromobilität

 

Im Rahmen des Grundlagenseminars erhalten Sie umfassendes Wissen zu den wichtigsten Themen der Elektromobilität. Damit können Sie Kunden erfolgreich akquirieren und fachlich fundiert beraten. Neben den rein technischen Themen zur Elektromobilität werden auch die ordnungs- und verkehrspolitischen Inhalte, sowie energie- und kommunikationstechnische Anforderungen behandelt. Zusätzlich erwerben Sie grundlegende Kenntnisse für die Auswahl, Installation und Inbetriebnahme einer ausgewählten Ladeinfrastruktur, wie sie überwiegend zum Laden im privaten Bereich eingesetzt wird.

Dieses Seminar ist ein Teilmodul zum Spezialisten/in (ELKOnet) für Ladeinfrastruktursysteme der Elektromobilität

 

Kursinhalte:

 

Dimension der Elektromobilität?

  • Dimension von Elektromobilität
  • Mobilität als politisches Handlungsfeld
    • Wirtschaft
    • Umwelt, Nachhaltigkeit, Energie
    • Soziokulturelle Aspekte
  • Mobilitätskonzepte der Zukunft
    • wie sieht die Mobilität von morgen aus?
  • Ordnungspolitische Maßnahmen, Förderung
  • Verkehrspolitische Rahmenbedingungen und Maßnahmen

 

Marktbetrachtung

  • Entwicklung von Leitmärkten
  • Marktvolumen
  • Geschäftsfelder für das E-Handwerk

 

Fahrzeugtechnik

  • Elektrofahrzeuge
    • E-Bikes, E-Roller, Segway, Mobilitätshilfen
    • Elektroautos
    • LKW´s
  • Antriebstechnologien
    • Hybridvarianten, wie z. B. REEV, PIHV...
    • mit reinem Elektroantrieb, wie z. B. BEV
    • auf Basis Wasserstoff, wie z. B. FCEV

 

Ladesysteme und Komponenten

  • Normen und Standardisierung
    • im Ladesystem
    • im Fahrzeug
  • Steckverbindungen, Ladekabel
  • Ladebetriebsarten (Ladekonzepte)

 

Ladeinfrastruktur

  • Anforderungen an Ladesysteme für Elektrofahrzeuge
  • Sicherheitsaspekte
  • Ladestation im privaten Bereich
  • Ladesäulen
  • Leitungsberechnung an einen Beispiel für eine private Garage
  • Aufbau, Inbetriebnahme und messtechnische Untersuchung eines „Homechargers“

 

Elektroinstallation für Ladestationen

  • Überblick über zentrale vs. dezentrale Energieversorgungssysteme
  • Heute schon für „Morgen“ vorbereiten
  • Ausblick auf zukünftige Themen
    • Smart Home, Smart Meter, Smart Grid
    • Steigerung der Energieeffizienz
    • IT–Kommunikation (Fahrzeug – Ladesäule – Smart Home – Versorgungsnetzbetreiber)
    • das Fahrzeug als Energiespeicher

 

Marketingaktivitäten

  • Nutzung des Direktkontaktes zum Endkunden
  • Kompetenter Ansprechpartner
  • Beschäftigungsmöglichkeiten durch den Aufbau von Ladeinfrastrukturen
    • im privaten Bereich
    • beim Kleingewerbe und Handel (eigener Fuhrpark und Service für Kunden)
    • bei Hotels, in Parkhäusern usw.
  • Strategien zur Markteinführung, Marktpartner

 

Zielgruppe

Fach- und Führungskräfte mit Interesse an der Elektromobilität.

Abschluss

Sie erhalten ein etz-Zertifikat.

Hinweise

Fachkursförderung:

Dieser Kurs wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert. Für Unternehmen in Baden-Württemberg und für Privatpersonen mit Wohnsitz in Baden-Württemberg beträgt diese Förderung pro Teilnehmer 50 % des regulären Kurspreises Ab dem 65. Lebensjahr muss der Teilnehmer einen Arbeitsvertrag vorlegen, um förderfähig zu sein.

Nicht förderfähig sind Beschäftigte von Bund, Ländern und kommunalen Gebietskörperschaften. Die Förderung kann ausbezahlt werden, bis die Fördersumme dieser Förderperiode ausgeschöpft ist. Danach ist keine Förderung mehr möglich, bis in der nächsten Förderperiode neue Fördergelder bereitstehen!

Kontaktperson

Fritz Staudacher
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