Planung und Auslegung von Elektro-Infrastruktursystemen (AC) der Elektromobilität

Die technischen Daten der Ladeinfrastruktur, die aktuellen VDE-Richtlinien, die technischen Anschlussbedingungen sowie die Niederspannungsanschlussverordnung sind dabei besonders zu berücksichtigen. Mit dem Seminarmodul sind Sie in der Lage, geeignete Ladeinfrastruktursysteme auszulegen, eine Produktauswahl zu treffen und deren Installation zu planen.

Kursinhalt

Technische Richtlinien der Elektroinstallation

  • Technischen Anschlussbedingungen TAB 2007 Stand: Juli 2007, Ausgabe 2011
  • Niederspannungsanschlussverordnung (NAV)
  • Informationen zur VDE-Anwendungsregel VDE-AR-N 4101:2011-08
  • Informationen zur VDE-Anwendungsregel VDE-AR-N 4102:2012-04
  • DIN VDE 0100 Teil 410
  • DIN VDE 0298 Teil 4
  • Bedarfsermittlung beim Kunden vor Ort

  • Überblick über aktuelle Ladesysteme
  • Analyse der Kundenanforderungen
  • Auswahl der notwendigen Infrastruktur vom Verteiler über die Ladesäule bis zum Ladekabel
  • Erhebung der bestehenden Kundenanlage (Bestand)
  • Planung der Anpassung der bestehenden Anlage
  • Anmeldeverfahren beim Energieversorger
  • Dimensionierung der Versorgungsleitungen und der Schutzeinrichtungen

  • bei verschiedenen Ladeleistungen (3,7 kW, 11 kW, 22 kW)
  • Verlegearten
  • selektiver Aufbau der Schutzeinrichtungen
  • mehrere Ladepunkte an einer Anlage
  • Differenzierung Garage / Carport / im Freien
  • vernetzte Ladesysteme / Leitstellen (ohne Backendkommunikation)
  • Lastmanagement im Sinne VDE AR-N 4102
  • Überspannungsschutz
  • Blitz- und Überspannungsschutz

    Zielgruppe

    Fach- und Führungskräfte mit Interesse an der Elektromobilität.

    Abschluss

    Sie erhalten ein etz-Zertifikat

    Hinweise

    Fachkursförderung:

    Dieser Kurs wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds gefördert.
    Für Unternehmen in Baden-Württemberg und für Privatpersonen mit Wohnsitz in Baden-Württemberg beträgt diese Förderung pro Teilnehmer 50 % des regulären Kurspreises Ab dem 65. Lebensjahr muss der Teilnehmer einen Arbeitsvertrag vorlegen, um förderfähig zu sein.

    Nicht förderfähig sind Beschäftigte von Bund, Ländern und kommunalen Gebietskörperschaften.
    Die Förderung kann ausbezahlt werden, bis die Fördersumme dieser Förderperiode ausgeschöpft ist. Danach ist keine Förderung mehr möglich, bis in der nächsten Förderperiode neue Fördergelder bereitstehen!

    Kontaktperson

    Rolf-Dieter Kureck
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