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Sicher und komfortabel wohnen!

Sicher und komfortabel wohnen - Trends und Produkte aus diesem wichtigen Bereich der Elektrotechnik werden auf der GET Nord, einzige gemeinsame Fachmesse für Elektro, Sanitär, Heizung und Klima im Norden, vom 20. bis 22. November 2014 auf dem Hamburger Messegelände vorgestellt.

Sicherheit hat mehrere Facetten: die Sicherheit eines Gebäudes nach außen und die nach innen. Die gemeinsame Klammer ist dabei die Automatisierungstechnik: Sowohl KNX-Bus-Systeme als auch die Digitalstrom-Technik oder der LCN-Bus erlauben den Nutzern von Wohn- und Gewerbeimmobilien eine zuverlässige und einfache Handhabung. Die große Vielfalt der Produkte und Möglichkeiten präsentieren die Aussteller der GET Nord. Martin Hildebrandt, NFE-Präsident und Vorsitzender des Messebeirats der GET Nord: "Für das Elektrohandwerk ist dieser Bereich ein Kernthema, denn sowohl für Neubauten als auch bei der Nachrüstung von Gebäuden ergeben sich umfangreiche Möglichkeiten."

Optimaler Schutz in den eigenen vier Wänden

Vor dem Hintergrund der in Deutschland - insbesondere in Metropolen - steigenden Zahl von Wohnungseinbrüchen, schenken immer mehr Eigentümer und Mieter dem Thema "Sicherheit nach außen" Aufmerksamkeit. Außenkameras zur Überwachung von Garten und Zugangsbereichen, Bewegungs- und Öffnungsmelder, Glasbruch-Detektoren, Zugangskontrollen wie Gegensprechanlagen und durch Kamerasysteme ergänzte Türklingel-Anlagen sind einige der technischen Elemente, die zur Problemlösung beitragen.

Diese Warnanlagen werden technisch immer ausgereifter und durch den Fortschritt in der Computer-Technik auch für Privatleute erschwinglich. High-Tech-Systeme, die noch vor wenigen Jahren nur von professionellen Anwendern wie sicherheitssensiblen Unternehmen eingesetzt wurden, sind mittlerweile für einen breiten Konsumentenkreis interessant. Das gilt auch für moderne Zutrittssysteme mit Chip-Karten und Transpondern, Fingerabdruck-Erkennung oder Handsendern.

Tritt dann ein unerwünschtes Ereignis ein, werden entweder per Panikschalter Maßnahmen ausgelöst - oder automatisch durch eine zuvor festgelegte Programmierung: Sirenen erklingen, Beleuchtung flammt auf, Jalousien fahren herunter, Kameras zeichnen die Szenerie auf - je nach individuellen Wünschen der Bewohner. Grundlage ist die Vernetzung aller Komponenten durch ein BUS-System wie beispielsweise KNX.

Mehr noch: Um all diese Aktionen zu überwachen und zu lenken, muss man nicht einmal im Haus anwesend sein, sondern nur irgendwo auf der Welt, wo per Kabel oder Funk Verbindung zum Internet besteht, so dass das Smartphone oder Tablet eingesetzt werden kann. Hersteller haben diesen Trend längst erkannt und zeigen auf der GET Nord neueste technische Komponenten und Systeme.

Brandgefahr bannen

So ein "smart home" erfüllt zusätzlich zu den Bedürfnissen der Sicherheit nach außen auch jene nach innen. Brandschutz ist ein wichtiger Aspekt und zuverlässige Rauchmelder dafür unverzichtbar. Zumeist basiert ihr Funktionsprinzip darauf, dass im Ernstfall ein Lichtstrahl durch Rauchteilchen abgelenkt wird. Das System erkennt diesen untypischen Zustand, löst Ton- und Lichtsignale aus oder leitet den Alarm an die BUS-gesteuerte Gebäudeautomation weiter.

Andere Lösungen setzen noch davor an: Spezielle Brandschutzschalter erkennen Störfrequenzen in einem Stromkreis, die durch Defekte entstehen. Eine lose Verbindung, ein verletztes Kabel, ein Isolationsschaden - Dinge dieser Art beeinflussen die normalen Schwingungskurven. Der Schalter registriert die Abweichung und unterbricht den Strom. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Technik reagiert auf Ereignisse, die sich erst nach Jahren durch Verschleiß der Installationen einstellen.

Wohnen leicht gemacht

"Sicherheit" umfasst aber auch die Erleichterung des alltäglichen Wohnens. Dieser Aspekt gewinnt in einer alternden Gesellschaft an Bedeutung und stellt die Elektrobranche und das Elektrohandwerk vor immer wieder neue Herausforderungen.

Es gibt auf den ersten Blick simple, aber für Menschen mit Behinderung und Senioren hilfreiche großformatige Schalter und Raumüberwachungs-systeme, die Alarm schlagen, sobald alltägliche Gewohnheitsmuster nicht eingehalten werden. Dazu kommen fernsteuerbare Küchengeräte und programmierte Verfahrensabläufe, die beginnen, sobald man die Tür öffnet. Oder man befiehlt schon auf dem Weg nach Hause per Handy "Licht an!", "Jalousien herunter!", "Raumtemperatur hoch und Fernseher einschalten!".

Wichtiger (Begleit-)Effekt: Eine präzise Steuerung von Geräten über BUS-Systeme bringt auch Verbrauchsvorteile. "Energiemonitoring und Energiemanagement sind dabei ausgesprochen wichtige Elemente. In Wohngebäuden aber vor allem in Gewerbe und Industrie können über das Monitoring von Energieverbräuchen Sparpotenziale entdeckt werden", so Markus Exler, Vertriebsleiter Nordost für Installationssysteme von Schneider Electric GmbH, Merten und Ritto. Somit trägt innovative Mess- und Steuerungstechnik erheblich zur Energieeffizienz bei.

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