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Fachgerechte Montage rettet Leben

Das Seminar wird im Jahr 2014 in Oldenburg zweimal angeboten, Dienstag, 3. Juni, und Freitag, 12. Dezember, in Hannover einmal, Donnerstag, 9. Oktober 2014.

Nicht mehr Kann, sondern Muss

In den vergangenen Jahren haben die Bundesländer ihre Bauordnung dahingehend novelliert, dass der Einbau von Rauchwarnmeldern in Wohnungen, Häusern oder Bürogebäuden kein Kann mehr ist, sondern ein Muss. Auch in Niedersachsen ist die Ausstattung von Neubauten mit den Geräten bereits Pflicht; für Gebäude, die bis zum 31. Oktober 2012 errichtet oder genehmigt wurden, gilt eine Nachrüste-Frist bis zum 31. Dezember 2015. Die Verschärfung der gesetzlichen Regelung hat dazu geführt, dass Unternehmen und öffentliche Auftraggeber verstärkt den Nachweis von Fachbetrieben fordern, Rauchwarnmelder gemäß der Anwendungsnorm DIN 14676 einbauen zu können. Das BFE-Seminar trägt dem Rechnung: Durch die Vermittlung von Fachwissen für eine normgerechte Installation bereitet es fundiert auf die Prüfung zur "Geprüften Fachkraft für Rauchwarnmelder nach DIN 14676" vor. Nach erfolgreichem Test, der am Ende des Seminars abgelegt wir, erhalten die Teilnehmer das Zertifikat samt Q-Label; beides behält fünf Jahre seine Gültigkeit.

400 Brandopfer jedes Jahr

Laut Feuerwehr gibt es in Deutschland etwa 200.000 Brände pro Jahr. Dabei sterben rund 400 Menschen, 4.000 tragen Langzeitschäden davon. Gefährlicher als das Feuer selbst ist der Rauch: 95 Prozent der Brandtoten sterben an den Folgen einer Rauchvergiftung. Zwei Drittel der Brandopfer werden im Schlaf überrascht, da sich auch der Geruchssinn nachts eine Auszeit nimmt, gefährliche Brandgase dadurch nicht rechtzeitig bemerkt werden. Diese Zahlen und Fakten belegen für Reinhard Soboll, BFE-Bereichsleiter Elektrotechnik und Arbeitssicherheit, die Bedeutung von Rauchwarnmeldern. Er sagt: "Errichter tragen ein hohes Maß an Verantwortung, da sie mit einer fachgerechten Projektierung und Montage der Geräte dazu beitragen, Leben zu schützen."

Anmeldungen für das Seminar nimmt Angelika Schedetzki entgegen, Tel. 0441 34092-132. Weitere Informationen auf www.BFE.de, Suchbegriff "611915".