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Top-Gesellinnen und -Gesellen wetteifern um die Deutsche Meisterschaft

Der beste E-Handwerk-Nachwuchs des ganzen Landes trifft sich zum Leistungswettbewerb im BFE Oldenburg

Die besten der besten der besten Gesellinnen und Gesellen im Elektrohandwerk machen sich auf den Weg nach Oldenburg: Vom 16. bis zum 19. November bestreitet der Top-Nachwuchs die „Deutsche Meisterschaft im E-Handwerk 2017“ im Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik (BFE). BFE-Direktor Thorsten Janßen freut sich auf „herausragende Talente und hervorragende Leistungen“.

 

Langer Qualifikationsweg

Der „Bundesleistungswettbewerb der elektrohandwerklichen Jugend Deutschlands“, so der offizielle Name der Meisterschaft, findet seit Dekaden im BFE statt. In diesem Jahr steigt bereits die 66. Auflage. Ausrichter ist der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH), die Elektroindustrie unterstützt die Veranstaltung finanziell. Die Gesellinnen und Gesellen, die nach Oldenburg reisen dürfen, haben sich in ihrem jeweiligen Bundesland in Innungs-, Kammer- und Landeswettbewerben durchgesetzt. Die „Disziplinen“ sind die sieben Ausbildungswege im E-Handwerk: Elektroniker mit den Fachrichtungen Energie- und Gebäudetechnik (1), Informations- und Telekommunikationstechnik (2), Maschinen und Antriebstechnik (3) sowie Automatisierungstechnik (4), dazu Informationselektroniker Geräte- und Systemtechnik (5) bzw. Bürosystemtechnik (6) sowie Systemelektroniker (7).

Dass das BFE Oldenburg wie immer als Gastgeber auserkoren wurde, hat einen einfachen Grund: Deutschlandweit lassen sich ausschließlich im BFE alle fünf Meistertitel im E-Handwerk erwerben – dementsprechend ist das Bundestechnologiezentrum in puncto Ausstattung oder Know-how prädestiniert als Austragungsort für die Meisterschaft.

 

Siegerehrung mit 250 Gästen

Nach einem ersten Kennenlernen am Donnerstagabend (16. November) startet der Wettbewerb tags darauf am frühen Freitagmorgen. Die Teilnehmenden erhalten eine praktische Aufgabe, die sie bis Samstagmittag lösen müssen. Fachkundige Bewertungsausschüsse begutachten die Arbeiten und küren bei der großen Siegerehrung am Samstagabend in den Weser-Ems-Hallen die Deutschen Meister. Mit Teilnehmern, Angehörigen, Chefs, Kollegen und Vertretern von E-Handwerksbetrieben aus der Region wohnen ca. 250 Gäste der Ehrung bei.

BFE-Direktor Janßen weiß aus den Vorjahren: „Die Stimmung wird überragend sein.“ Unter den Gesellinnen und Gesellen entstehe im Laufe des Wettbewerbs ein Wir-Gefühl, man unterstütze sich gegenseitig, freue sich über gute Leistungen der anderen. „Ein bisschen wie beim Zehnkampf in der Leichtathletik.“ Oder wie es einmal ein Teilnehmer ihm gegenüber formulierte: „Wir kamen als Fremde nach Oldenburg und gehen als Freunde.“

 

Beste Berufschancen

Für Elektroindustrie und -handwerk sowie ZVEH haben die Deutschen Meisterschaften einen hohen Stellenwert. Zum einen werden die vielfältigen Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten im E-Handwerk mit dem Wettbewerb in den Fokus gerückt. Zum anderen motiviert die Meisterschaft die Besten, sich weiterzuentwickeln und zu wichtigen Stützen der Branche zu werden. Den Teilnehmern wiederum eröffnen sich sehr gute Beschäftigungsmöglichkeiten. Und die Bestplatzierten haben sogar die Chance, über das Programm „Begabtenförderung Berufliche Bildung“ des Bundeswissenschaftsministeriums (BMBF) Unterstützung für eine berufliche Weiterbildung zu erhalten.

Mehr Infos unter: www.blw-eh.de