Grundlagen von EMV und Netzanalyse

Netzverschmutzung, vagabundierende Ströme sowie Oberwellen und die daraus resultierenden Probleme machen immer mehr Betrieben zu schaffen. Insbesondere in Gebäuden, in denen sensible elektronische Einrichtungen für informationstechnische, kommunikations- und medizintechnische Anlagen sowie für vernetzte Systeme betrieben werden, tauchen Störungen an elektrischen Anlagen oder Geräten auf. Nicht immer sind die Ursachen schnell und eindeutig zu finden und zu beheben. Eine EDV gerechte Elektroinstallation ist für einen störungsfreien EDV-Betrieb eine grundlegende Voraussetzung.
In unserem Seminar werden Ihnen die oben genannten Probleme praxisgerecht aufbereitet und die Grundlagen der EMV und der Netzanalyse erläutert.


Kursinhalte
  • Probleme der heutigen Elektro-Versorgungsnetze (Ströme auf PE/PA, Netzrückwirkungen, Oberschwingungen, elektromagnetische Felder etc.)
  • Ursachen der fehlerhaften Elektroinstallation: Netzrückwirkungen, Erdung und Potentialausgleich, Korrosion an Rohrleitungssystemen
  • Messtechnische Netzanalyse an verschiedenen Netzmodellen
  • EMV gerechtes Stromversorgungsnetz
  • Erdung und Potenzialausgleich
  • Netzprobleme durch Oberschwingungen
  • Praktische Messungen zum Auffinden von EMV-Problemen
  • Lösungsansätze für das Beheben von EMV-Problemen
  • Normative Grundlagen der EMV-Anforderungen
  • Kenntnisvermittlung, die bei Planung, Bau, Erweiterung und Nachrüstung von Verbraucheranlagen eingesetzt werden können

Zielgruppe

Elektro- und IT-Fachkräfte, Meister/in, Techniker, Planer/in, Mitarbeitende aus dem EVU-Bereich, den Handwerks-, und Industriebetrieben

Voraussetzungen

abgeschlossene Berufsausbildung im Elektrohandwerk

Abschluss

Sie erhalten ein etz-Zertifikat.

Hinweise

Fachkursförderung: Dieser Kurs wird durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus Baden-Württemberg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus finanziert.
Für Unternehmen in Baden-Württemberg und für Privatpersonen mit Wohnsitz in Baden-Württemberg beträgt diese Förderung pro Teilnehmer/in 25% des regulären Kurspreises, für Teilnehmer/innen, die das 55. Lebensjahr vor Kursbeginn oder innerhalb des Kurszeitraumes vollendet haben, sogar 50%. Ab dem Renteneintritt muss der Teilnehmer / die Teilnehmerin einen Arbeitsvertrag vorlegen, um förderfähig zu sein. Kursteilnehmer/innen, die erwerbstätig sind und keinen Berufsabschluss haben, durch den Besuch eines Fachkurses jedoch die Qualifikation steigern, erhalten eine Förderung in Höhe von 50% zu den Kursgebühren. Nicht förderfähig sind Beschäftigte von Bund, Ländern, Stadt- und Landkreisen, sowie Städten und Gemeinden, sowie Beschäftigte von Transfergesellschaften. Die Förderung kann ausbezahlt werden, bis die Fördersumme dieser Förderperiode ausgeschöpft ist. Danach ist keine Förderung mehr möglich, bis in der nächsten Förderperiode neue Fördergelder bereitstehen!

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Klaus Schumacher
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